Deutschland - Infos über die Bundesrepublik Deutschland
Deutschland liegt im "Herzen Europas" umgeben von Dänemark, Polen, Tschechien, Ösrterrreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Mit einer Größe von 357 027 km² gehört Deutschland zu den durchschnittlich großen Ländern Europas, besitzt jedoch die höchste Bevölkerungsdichte. Insgesamt hat Deutschland 82,5 Millionen Einwohner.
Deutschland grenzt an die Nord- und Ostsee und zählt zu den Alpenstaaten. Dazu kommen Mittelgebirge wie der Harz, der Odenwald, die Rhön, Fichtel-, Elbsandstein- und Erzgebirge. Höchster Berg des Landes ist mit 2962 Metern die Zugspitze. Weitere bekannte Berge sind der Brocken im Harz, sowie der Feldberg im Schwarzwald und der Wendelstein in Bayern.
Die längsten Flüsse Deutschlands sind der Rhein, die Donau, die Elbe, Oder, Weser, Main, Neckar und Mosel. Größter See ist der Bodensee, weitere große Seen sind der Müritzsee, Chiemsee, Starnberger See, Ammersee und das Steinhuder Meer. Die Bevölkerung Deutschlands hat sich in den letzten 150 Jahren mehr als verdoppelt. Größte Städte des Landes sind Berlin mit 3,4 Millionen Einwohnern, danach folgen Hamburg mit 1,7 Millionen und München mit 1,3 Millionen Einwohnern. Weitere bedeutende Großstädte sind Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Dortmund, Stuttgart, Hannover, Leipzig und Dresden.
Deutschlands Geschichte begann selbstverständlich schon in der Ur- und Frühzeit. Allerdings war der Name Deutschland noch lange kein Begriff. Das Wort Deutsch ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Allerdings wurde damit nur die im östlichen Gebiet der Frankenreiches gesprochene Sprache bezeichnet. Mit der Zeit wurde der Begriff auf Bevölkerung und Region erweitert.
Als eigentlichen Beginn der deutschen Geschichte kann die Kaiserkrönung Karl des Großen im Jahr 800 nach Christus in Rom gesehen werden. Mit dem Geschlecht der Ottonen im 10. Jahrhundert entstand das Heilige Römische Reich, welches 1157 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Namenszusatz "Deutscher Nation" kam allerdings erst im 15. Jahrhundert dazu. Bedeutende Herrscher der Mittelalters und der frühen Neuzeit waren Friedrich Barbarossa (1152 - 1190), Sigismund (1410 - 1437), Maximilian I. (1493 - 1519) sowie Ferdinand II (1619 - 1637).
Im 18. Jahrhundert etablierte sich mit Preußen eine eigenständige Großmacht. Die Könige Friedrich I. ("Soldatenkönig") und Friedrich II. wurden zu großen Eroberern und lieferten sich mit dem eigentlichen Deutschen Reich der Habsburger diverse Kriege, um die größten Gebiete Mitteleuropas unter ihre Kontrolle zu bekommen. Mit den Feldzügen Napoleons I. wurde diese Macht erst einmal beschränkt. Der Reichsdeputationshauptschluss leitete das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ein. Nach Napoleons Niederlage wurde im Wiener Kongress 1815 die Neuordnung Europas beschlossen.
Nach diversen Unruhen wurde 1848 Wilhelm I. preußischer König. Die Kriege um die Vormachtstellung in Europa zwischen Preußen und Habsburgern setzten sich fort, endeten aber mit dem Deutsch-Deutschen Krieg 1867 und dem Deutsch-Französichen Krieg 1871, der zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 führte. Erster deutscher Kaiser war Wilhelm I., ihm folgten Friedrich III. und sein Sohn Wilhelm II. Er führte durch seine unkluge Politik Deutschland in den Ersten Weltkrieg, der das Kaiserreich beendete. 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet, die allerdings ein fragiles Gebilde war, welches Adolf Hitler in den 30er Jahren leicht eliminieren konnte.
Nach dem Drama des Zweiten Weltkriegs wurde Deutschland durch die Siegermächte besetzt und später geteilt, da die russischen Besatzer mit der Deutschen Demokratischen Republik ihren eigenen Staat errichten wollten. 1989 fiel die Mauer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Seitdem existiert Deutschland in seiner heutigen Form.