Die Geldanlage
Wer heute Geld anlegen möchte, muss sich im Vorfeld im Klarem darüber sein, welche Ziele er mit der Geldanlage verfolgen will. Soll die Anlage dem langfristigen Vermögensaufbau dienen, soll es eine kurzfristige Geldanlage werden oder soll regelmäßig ein bestimmter Geldbetrag gespart werden. Außerdem kommt es bei der Geldanlage dann noch darauf an, inwieweit der Anleger bereit ist, ein bestimmtes Risiko einzugehen, um eventuell eine höhere Rendite zu erwirtschaften oder ist er eher sicherheitsorientiert und bevorzugt Anlageformen mit festen garantierten Zinsen ohne jegliches Risiko.
Sind die Ziele klar formuliert, kann die Anlageform gewählt werden. Für den sicherheitsorientierten Anleger sind solche Formen wie Tagesgeld, Festgeld oder Termingeld zu empfehlen. Hier wird dem Anleger in der Regel über einen bestimmten Zeitraum ein entsprechender Zinssatz garantiert. Bei Tagesgeld besteht außerdem der Vorteil, dass diese Geldanlage jederzeit wieder verfügbar ist, dementsprechend niedriger sind die zu erwartenden Renditen. Wobei mit Tagesgeld heute durchaus Zinsen von mehr als 5 Prozent zu erzielen sind. Die günstigsten Tagesgeldangebote findet der Anleger über einen Tagesgeldvergleich im Internet.
Beim Festgeld und Termingeld bestimmt der Anleger selbst, über welchen Zeitraum er sein Geld anlegt, meistens zwischen mindestens sechs Monaten und zwei Jahren. In dieser Zeit kommt der Anleger an seine Ersparnisse nicht heran, es sei denn, er ist bereit auf die garantierten Zinsen, die etwas höher als beim Tagesgeld sind, zu verzichten. Bei den sicherheitsorientierten Anlageformen gibt es dann noch die Möglichkeit in festverzinsliche Wertpapiere zu investieren oder in Bundesschatzbriefe, Anleihen und Obligationen. Das alles sind sichere Geldanlagen mit garantierter Verzinsung.
Ist der Anleger auf mehr Rendite bedacht und bereit ein gewisses Risiko einzugehen, kann er sich für den Kauf von Wertpapieren entweder in Form von einzelnen Aktien oder in Investmentfonds entscheiden. Dabei bieten Investmentfonds wiederum den Vorteil, dass das Risiko gestreut ist, da die Fonds in viele verschiedene Aktien bestimmter Branchen, Länder oder Regionen investieren. Über die Investmentfonds hat der Anleger zudem die Möglichkeit sein Geld in Form eines Sparplanes anzulegen, hier kann der Fonds dann monatlich mit einem bestimmten Betrag bespart werden und der Anleger profitiert dabei gleichzeitig vom sogenannten Cost-Average-Effekt. Das heißt, in Phasen sinkender Kurse zahlt er weniger für die Anteile und bekommt dafür mehr und bei steigenden Kursen wiederum etwas weniger Anteile, aber im Durchschnitt fährt er bei der Rendite besser, als wenn er das Geld als Einmalanlage bei Höchstkursen investiert hätte.
Das Geld richtig anzulegen und dabei maximale Gewinne zu erwirtschaften ist eine gewisse Kunst, die erst einmal gelernt sein will. Sparwillige, die sich das allein nicht zutrauen können sich professionelle Hilfe in Form von Anlageberatung holen.